Von den Songs der Stereos im Roman zu echten Produktionen

Am 14. Dezember 2017 fiel in Bremen der Startschuss zum Projekt "Stereos". Der im Anhang des Romans bereits als Partitur abgedruckte, nahezu auskomponierte Song "Keine Götter im Himmel" bot schon länger Anlass, über eine echte Vertonung nachzudenken. 

Seit September bekamen auch die Songs "Welche Zeit" und "Niemals perfekt" aus dem Roman in Notationsprogrammen wie Capella und MuseScore plötzlich eine völlig eigene Dynamik, sodass Mitte November drei vier- bis fünfstimmige Partituren und MIDI-Dateien samt Texten existierten. Zudem gibt es weiteres Material zu den Liedern "Drama Pop" und "Liebevolles Grün" aus dem Roman rund um Ela von Messingen.

Zunächst war der Gedanke, einige der MIDI-Spuren über Cubase mit Einspielungen von Gitarren und Bass abzurunden und gesampelte Schlagzeug-Linien darunter zu legen. Die Eigendynamik war aber größer. Frank Möcklinghoff aus Bremen hat sich der Sache angenommen, produziert die Stücke weiter. In den nächsten Tagen wird das Schlagzeug eingespielt. Schon das ist vermutlich ein erheblicher Schritt für die Lieder. Doch das wohl Entscheidende - wie im Roman Klangkörper - wird der Gesang sein, die echte Stimme zur Roman-Figur Ela von Messingens.

Die Stimmen werden nach Weihnachten eingesungen. Es steht auch fest, welche sehr talentierte Nachwuchssängerin aus Norddeutschland diese nicht ganz einfache Rolle übernehmen wird. Doch das soll für eine ganz kurze Zeit noch ein kleines Geheimnis bleiben. In den nächsten Tagen mehr dazu auf dieser Seite ... und vor allem Fotos von den Sessions!

Andreas van Hooven, 20. Dezember 2017